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Installationshandbuch
Vollständiges Handbuch · DE
INSTALLATIONSHANDBUCH
Gobel
PowerFable 18(PCBMS-Version)
51,2 V 356 Ah LiFePO₄ Niederspannungs-Energiespeicherbatterie
IP21 · Inneninstallation
51,2 V / 356 Ah ≈ 18,23 kWh Parallele ≤ 63 129,5 kg IP21
Gobel PowerFable 18 Energiespeicherbatterie
Anwendbares ModellGP-SR1-18K-PC200B
ZielgruppeErfahrene Installateure · Qualifizierte Elektriker
DokumentversionV1.0 · DE
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MODELL
GP-SR1-18K-PC200B
INSTALLATIONSHANDBUCH
Gobel PowerFable 18
51,2 V 356 Ah LiFePO₄ Niederspannungs-Energiespeicherbatterie · 6U-Rackeinbau mit Transportrollen · PCBMS-Version
51,2 V / 356 Ah ≈ 18,23 kWh Parallele ≤ 63 129,5 kg IP21
Produkteinführung
Dieses Handbuch gilt für die Serie Gobel Power PowerFable 18, PCBMS-Version (Modell GP-SR1-18K-PC200B) — eine 51,2-V/356-Ah-Niederspannungs-Energiespeicherbatterie mit Lithiumeisenphosphat (LiFePO₄). Sie verwendet leistungsstarke 356-Ah-LiFePO₄-Zellen, verfügt über ein standardmäßiges rackfähiges 6U-Gehäuse (19-Zoll-Rack) mit Transportrollen an der Unterseite und ist mit einem leistungsstarken Batteriemanagementsystem (BMS) ausgestattet, das die Batterie umfassend überwacht und schützt. Verwenden Sie für die JKBMS-Version (Modell GP-SR1-18K-JK200) bitte das entsprechende Installationshandbuch.
01PRODUKTÜBERSICHT 1.1 · Übersicht
Gobel PowerFable 18 Energiespeicherbatterie
ProduktnameGobel PowerFable 18 (PCBMS-Version)
ProduktmodellGP-SR1-18K-PC200B
MarkeGobel Power
Produkttyp51,2 V 356 Ah LiFePO₄ Niederspannungs-Energiespeicherbatterie
Nennspannung51,2 V
Nennkapazität356 Ah (ca. 18,23 kWh)
SchutzartIP21
InstallationRack · gestapelt (≤ 3) · Bodenmontage (optionale Wandbefestigung)
AbmessungenSiehe „Produktmaße“ auf S. 17
Gewicht129,5 kg
01INHALT 9 Kapitel + Anhang
01Produkteinführung01
02Sicherheitshinweise03
03Transport & Handhabung05
04Installation06
05Elektrischer Anschluss11
06Betrieb14
07Produktüberwachung15
08Wartung & Lagerung16
09Technische Daten17
10Anhang I–V · Kontakt18
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Merkmale · Schnittstellen
01PRODUKTMERKMALE 1.2 · 8 Punkte
  • Hohe Speicherkapazität: 356 Ah Nennkapazität (ca. 18,23 kWh) für Haushalte und kleine Gewerbe- & Industriebetriebe
  • Sicher und zuverlässig: LiFePO₄-Zellen bieten chemisch stabile und thermisch hervorragende Eigenschaften
  • Intelligentes BMS-Management: Echtzeitüberwachung von Spannung, Strom, Temperatur, Ladezustand (SOC) u. a.; Mehrfachschutz gegen Überladung, Tiefentladung, Übertemperatur und Kurzschluss
  • Flexibler Ausbau: Parallelschaltung von bis zu 63 Batterien; automatische Adresszuweisung (Auto-Dial) erspart das manuelle Einstellen pro Gerät
  • Mehrere Montagearten: 6U-Rack-Design mit Transportrollen; Rack-Montage, Stapelinstallation (≤ 3) oder Bodenmontage
  • Online-Überwachung: integriertes WiFi, kompatibel mit Gobel VRM; einbindbar in Home Assistant, ioBroker u. a.
  • Verwaltung per App: Konfiguration und Aktualisierung per Fingertipp über die Gobel Console APP
  • Standard-Schnittstellen: RS485A/CAN (Wechselrichter), RS232 (PC/Telefon), RS485B/RS485C (Parallelbetrieb) u. a.; kompatibel mit gängigen Wechselrichtern
01ANWENDUNGSSZENARIEN 1.3
  • PV-Energiespeichersysteme für Wohnhäuser
  • Energiespeichersysteme für kleine Gewerbe- und Industriebetriebe
  • Notstromsysteme (USV)
  • Insel-Energiespeichersysteme (Off-Grid)
01AUSSEHEN & SCHNITTSTELLEN 1.4 · Panelbauteile auf S. 03
Schnittstellendiagramm des Bedien- und Anschlussfelds der Gobel PowerFable 18
Bedien- und Anschlussfeld; die Nummern entsprechen der Bauteiltabelle auf S. 03
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Panelbauteile · Sicherheit
Nr.BauteilBeschreibung
1Positiver AnschlusspolM8-Gewindebohrungen, ein Paar
2Negativer AnschlusspolM8-Gewindebohrungen, ein Paar
3Erdungs-AnschlusspolErdungsanschluss für das Batteriesystem
4WiFi-SchnittstelleFunkkommunikationsschnittstelle für die Online-Überwachungsplattform Gobel VRM, Home Assistant, ioBroker usw.
5Trockenkontakt (DRY)Trockenkontakt-Ausgangsschnittstelle
6Display und TastenZeigt Statusinformationen der Batterie an; Kommunikationsprotokoll und andere Parameter können am Bildschirm eingestellt werden
7ON/OFF-SchalterSchaltet das Batterie-BMS ein oder aus
8LeistungsschalterSteuert das Ein- und Ausschalten des Batterie-Hauptstromkreises
9Reset-Taste (RST)Gedrückt halten, um den BMS-Zustand zurückzusetzen
10DIP-Schalter (ADS)Stellt die Batterieadresse für die Parallelschaltung ein; unterstützt die automatische Adresszuweisung
11AnzeigenUmfasst RUN (Betrieb), ALM (Alarm), ON/OFF (Schalter) und SOC (Ladezustand)
12RS485A/CAN-PortKommunikationsschnittstelle für den Wechselrichter
13RS232-PortZum Anschluss an Computer oder Mobiltelefon für Host-Überwachung und Parametereinstellung
14RS485B/RS485C-PortsKommunikationsschnittstellen für die Parallelschaltung der Batterien
HINWEIS: Die Pin-Belegung der einzelnen Kommunikationsschnittstellen finden Sie in Anhang III „Pin-Definitionen der Produktkommunikation“ (S. 19).
02SICHERHEITSHINWEISE Vor Installation, Nutzung und Wartung lesen
Lesen und verstehen Sie vor der Installation, Nutzung und Wartung dieses Produkts sorgfältig die folgenden Sicherheitshinweise. Zuwiderhandeln kann zu Personenschäden, Geräteschäden oder Sachverlusten führen. Verdecken, verändern oder entfernen Sie die Warnetiketten und das Typenschild am Produkt nicht.
2.1  Personal- und Schutzanforderungen
HINWEIS — Personalanforderungen
Installations- und Wartungsarbeiten dürfen nur von qualifiziertem Personal mit Elektrofachwissen durchgeführt werden. Personen, die mit Elektrogeräten nicht vertraut sind, dürfen das Produkt nicht eigenständig installieren.
WARNUNG — Persönlicher Schutz
  • Verwenden Sie isolierte Werkzeuge und tragen Sie bei der Arbeit Isolierhandschuhe; entfernen Sie Uhren, Ringe und andere Metallaccessoires
  • Legen Sie keine Werkzeuge oder Metallteile auf die Batterie, damit die Anschlusspole nicht mit blanken Drähten oder Metallgegenständen in Kontakt kommen
  • Benachbarte spannungsführende Teile sollten abgedeckt oder abgeschirmt sein
  • Bauteile können bei einem Geräteausfall extrem heiß werden; nicht berühren, um Verbrennungen zu vermeiden
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Sicherheitsvorkehrungen
2.2  Sicherheitsvorkehrungen
GEFAHR — Stromschlaggefahr
Dieses Produkt ist ein Energiespeichergerät; unsachgemäßer Betrieb kann schwere Stromschlagunfälle verursachen. Öffnen Sie vor allen elektrischen Anschluss- oder Wartungsarbeiten unbedingt den Batterie-Leistungsschalter und schalten Sie das BMS über den ON/OFF-Schalter aus.
VORSICHT — Batteriesicherheit
  • Kurzschließen Sie niemals den Plus- und Minuspol der Batterie; ein Kurzschluss erzeugt extrem hohe Ströme und kann Brand oder Explosion verursachen
  • Prüfen Sie vor dem Betrieb, dass die Polung der Batterieanschlüsse korrekt ist; eine vertauschte Verbindung beschädigt das Gerät
  • Verwenden Sie in der Nähe der Batterie keine offenen Flammen oder Geräte, die Funken erzeugen
  • Wenn das Batteriegehäuse verformt ist, ausläuft oder ungewöhnlich heiß wird, stellen Sie die Nutzung sofort ein und wenden Sie sich an den technischen Support
VORSICHT — Umgang mit Elektrolyt
Der Elektrolyt ist für Haut und Augen schädlich und kann giftig sein; nicht berühren. Wenn Elektrolyt unbeabsichtigt mit Augen oder Haut in Kontakt kommt, sofort und durchgehend mindestens 10 Minuten mit klarem Wasser spülen und umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen.
GEFAHR — Keine unbefugte Demontage
Niemand außer vom Hersteller autorisiertem Personal darf die Batterie öffnen, warten oder demontieren. Im Inneren befinden sich keine vom Benutzer wartbaren Teile; unbefugte Demontage oder Modifikation lässt die Garantie erlöschen und kann Unfälle verursachen. Es wird empfohlen, in der Nähe des Produkts Warnschilder oder Absperrungen anzubringen, um versehentliches Bedienen zu verhindern.
VORSICHT — Entsorgung und Recycling
  • Beschädigte, geblähte oder auslaufende Batterien müssen sofort außer Betrieb genommen und an einem trockenen, kühlen, feuchtigkeitsfreien und lichtgeschützten Ort gelagert werden; reparieren oder demontieren Sie sie nicht selbst — wenden Sie sich an Ihren Installateur, Händler oder eine professionelle Recyclingorganisation
  • Altbatterien dürfen nicht als Hausmüll entsorgt werden; entsorgen Sie sie gemäß den örtlichen Vorschriften an dafür vorgesehenen Recyclingstellen und entfernen Sie vor der Entsorgung alle personenbezogenen Daten vom Produkt
WARNUNG — Brandbekämpfung
Bei einem Batteriebrand dürfen nur Pulverlöscher verwendet werden; Flüssiglöscher sind strengstens verboten. Halten Sie die Batterie von Hochtemperatur-Wärmequellen wie offenen Flammen und Heizgeräten fern.
VORSICHT — Sicherheit bei der Handhabung
Das Produkt wiegt 129,5 kg; das Tragen durch eine einzelne Person mit Gewaltanwendung ist verboten. Handhabung und Transport müssen mit geeigneten Transportgeräten und von mehreren Personen gemeinsam erfolgen. Das Produkt ist oben schwer und unten leicht; legen Sie es niemals auf die Seite oder auf den Kopf und achten Sie darauf, dass das Gerät beim Bewegen nicht umkippt, da dies Personenschäden verursachen kann. Siehe „Transport & Handhabung“ auf S. 05.
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Transport & Handhabung
03TRANSPORT & HANDHABUNG 129,5 kg · kopflastig
3.1  Transportanforderungen
  • Schützen Sie das Produkt beim Transport vor starken Vibrationen, Stößen und Quetschungen; vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, Regen und Feuchtigkeit und treffen Sie Regen-, Feuchtigkeits- und Sonnenschutzmaßnahmen
  • Rauchen ist in Transport-, Be- und Entladebereichen strengstens verboten; Frachtpersonal darf die Batterieverpackung ohne Erlaubnis nicht eigenmächtig öffnen
  • Lithium-Ionen-Batterien sind Gefahrgut der Klasse 9 (UN3480); der grenzüberschreitende See-, Land- und Lufttransport muss den geltenden Gefahrgutvorschriften entsprechen, und Gefahrgutetiketten sind vorschriftsgemäß anzubringen
  • Wenn die Batterie vor dem Transport Geruch absondert, ausläuft, raucht, Feuer fängt oder andere Anomalien zeigt, ist der Transport strengstens verboten
  • Transportarbeiten dürfen nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden; das Personal muss Schutzhandschuhe und Sicherheitsschuhe tragen
  • Entfernen Sie die Transportverpackung erst, nachdem das Produkt am Installationsort angekommen ist
3.2  Handhabungsmethoden
3.2.1  Manuelle Handhabung
  • Das Produkt wiegt 129,5 kg; das Tragen durch eine einzelne Person mit Gewaltanwendung ist verboten. Vergewissern Sie sich vor der Handhabung, dass alle Personen körperlich fit sind, tragen Sie rutschfeste Handschuhe, Sicherheitsschuhe und weitere Schutzausrüstung und achten Sie auf scharfe Metallbleche und schwere Lasten
  • Räumen Sie vor dem Bewegen den Transportweg und vergewissern Sie sich, dass der Boden sicher ist; verlangsamen Sie das Tempo an Rampen, engen Stellen und Treppen und stellen Sie eigens Personal zur Unterstützung ab
  • Das Produkt ist oben schwer und unten leicht; das Ablegen auf die Seite, auf den Kopf oder das Bewegen ohne Sicherung ist verboten. Treffen Sie Maßnahmen gegen ein Umkippen während des Transports
  • Schieben oder heben Sie das Produkt nur an den dafür vorgesehenen Griffen oder der Unterkante; fassen Sie niemals an im Geräteinneren verbaute Komponenten
  • Für kurze Strecken auf ebenem Boden dürfen die Transportrollen unten verwendet werden, wobei mehrere Personen gemeinsam schieben; verriegeln Sie die Transportrollen, sobald das Produkt an seinem Platz steht
  • Beim Tragen nah am Gerät bleiben, Knie beugen und gleichmäßig heben — mit Beinkraft statt Rückenkraft; nicht ruckartig bewegen oder den Körper verdrehen. Beim Drehen die Füße bewegen, statt den Rumpf zu verdrehen
  • Bewegen Sie das Gerät ruhig und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und heben und setzen Sie es behutsam ab, um Kollisionen, Herabfallen, Kratzer oder Schäden an Komponenten und Kabeln zu vermeiden
  • Vergewissern Sie sich nach der Handhabung, dass das Gerät stabil steht, damit es nicht umkippen und Personen verletzen kann
3.2.2  Einsatz von Transportgeräten
  • Bei der Verwendung von Gabelstaplern oder anderen Transportgeräten dürfen nur zertifizierte Fachkräfte gemäß den Betriebsanforderungen des Geräts arbeiten; Unbeteiligte müssen mindestens 2 m Abstand zum Arbeitsbereich halten, das Stehen oder Mitfahren auf dem Gabelstapler oder auf dessen Last sowie Überladung sind verboten
  • Die Nenntragfähigkeit des Transportgeräts sollte mehr als das Doppelte des Produktgewichts betragen (dieses Produkt wiegt 129,5 kg, also mehr als 259 kg), und die Gabelzinkenlänge sollte mindestens der Produkttiefe entsprechen
  • Regeln Sie die Fahrgeschwindigkeit und vermeiden Sie scharfe Kurven; vergewissern Sie sich vor dem Rückwärtsfahren, dass der Bereich dahinter frei ist, und stellen Sie in engen Bereichen eigens Personal zur Einweisung ab
  • Arbeiten an Hängen mit einer Neigung ≥ 5° sind verboten; auf unebenem Boden langsam fahren
  • Das Kippen oder Umdrehen des Produkts während der Handhabung ist verboten; falls Kippen unvermeidbar ist, richten Sie es so bald wie möglich wieder auf und lassen Sie es vor dem Einschalten 2 Stunden stehen
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Vor der Installation
04INSTALLATION Rack · gestapelt · Boden
4.1  Vorbereitung vor der Installation · 4.1.1 Anforderungen an die Installationsumgebung
  • Boden/Rack: Der Installationsboden sollte eben und stabil sein und über ausreichende Tragfähigkeit verfügen (das Produkt wiegt 129,5 kg); bei Rack-Montage muss das Rack stabil genug sein, um das Gesamtgewicht der installierten Batterien zuverlässig zu tragen
  • Belüftung: Der Installationsort sollte gut belüftet sein, um Hitzestau zu vermeiden; verdecken Sie keine Lüftungsöffnungen oder Wärmeabfuhrstrukturen des Geräts und halten Sie Abstand zu Lüftungsöffnungen anderer Geräte
  • Umgebungsbedingungen: trocken und sauber, ohne korrosive Gase oder Staub; Umgebungstemperatur -25 °C – 55 °C, relative Luftfeuchtigkeit höchstens 95 % RH (nicht kondensierend); empfohlene Installationshöhe höchstens 3000 m
  • Sicherheitsabstände: Halten Sie Abstand von brennbaren und explosiven Materialien sowie Wasserquellen; halten Sie Abstand von Wärmequellen, offenen Flammen und heißen Objekten. Installieren oder betreiben Sie das Gerät nicht in Umgebungen mit brennbaren oder explosiven Gasen oder Dämpfen und lagern Sie keine brennbaren oder explosiven Materialien in der Nähe des Geräts
  • Wasserschutz: Dieses Produkt hat die Schutzart IP21 und ist nicht wasserdicht. Es darf nicht im Freien an ungeschützten Stellen installiert werden; Regen, Wasserspritzern oder Schneeanhäufungen auszusetzen ist strengstens verboten. Installieren Sie es nicht an überflutungsgefährdeten Orten und halten Sie es von Flüssigkeiten sowie von Bereichen fern, die zu Kondensation oder Wassereintritt neigen
  • Korrosive Umgebungen: Vermeiden Sie magnetischen Staub, flüchtige oder korrosive Gase, organische Lösungsmittel, leitfähigen Metallstaub und Salznebelumgebungen
  • Elektromagnetik und Vibration: Vermeiden Sie Orte mit starker Vibration, Lärm und elektromagnetischen Störungen
  • Sonstiges: Installieren Sie das Gerät nicht auf beweglichen Trägern wie Schiffen, Zügen oder Kraftfahrzeugen; der Installationsort sollte entfernt von Kindern sowie von Wohn- und Arbeitsbereichen liegen
Halten Sie zur Sicherstellung der Wärmeabfuhr und für Platz bei Wartungsarbeiten ausreichenden Abstand zwischen der Batterie und Wänden oder anderen Geräten:
  • Abstand von beiden Batterieseiten zu Wänden ≥ 100 mm
  • Abstand von der Batterieoberkante zu Hindernissen darüber ≥ 300 mm
  • Vor der Batterie mindestens 800 mm Bedienraum freihalten
VORSICHT
Entfernen Sie vor Installation und Einschalten Staub und Metallspäne aus dem Installationsbereich; vergewissern Sie sich vor der Installation, dass der Standort (oder das Rack) ausreichend tragfähig ist, und treffen Sie antistatische Maßnahmen; installieren Sie das Gerät nicht in geschlossenen, schlecht belüfteten Orten ohne Brandschutzeinrichtungen und nicht an Orten, die für die Feuerwehr unzugänglich sind.
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Werkzeug & Drehmoment
4.1.2  Werkzeug- und Drehmomentanforderungen
Bereiten Sie vor der Installation die folgenden Werkzeuge und Messgeräte vor:
SteckschlüsselT-Griff-Steckschlüssel
Steck-/Drehmomentschlüssel
Anziehen der Plus-/Minus-Stromanschlusspole (M8)
Rollgabelschlüssel
Rollgabelschlüssel
Anziehen der Dehnschraubenmuttern
Kreuzschlitzschraubendreher
Kreuzschlitzschraubendreher
Montieren der Rack- und Wandbefestigungswinkel
Multimeter
Multimeter
Messen der Anschlusspolspannung
Elektrobohrer
Elektrobohrer
Bohren der Wandlöcher für die Bodenmontage
Hammer
Hammer
Eintreiben der Dehnschrauben in die Wand
Maßband
Maßband
Messen der Installationslochabstände
Markierstift
Markierstift
Markieren der Bohrpositionen
Wasserwaage
Wasserwaage
Prüfen, ob das Gerät waagerecht montiert ist
RJ45-Crimpzange
RJ45-Crimpzange
Anfertigen individueller Kommunikations-/Parallel-Netzwerkkabel
Crimpzange
Crimpzange
Anfertigen individueller Leistungskabel (falls erforderlich)
Isolierhandschuhe
Isolierhandschuhe
Arbeitsschutz
Isolierschuhe
Isolierschuhe
Arbeitsschutz
Schutzbrille
Schutzbrille
Schutz bei Bohr- und anderen Arbeiten (empfohlen)
+
Windows-PC
Für Protokolleinstellung der Host-Software
+
Smartphone
Für Konfiguration über die Gobel Console APP
Drehmomentanforderungen
Ziehen Sie bei elektrischen Anschlüssen die Schrauben mit den nachstehend angegebenen Drehmomentwerten an:
SchraubengrößeAnzugsdrehmoment
M68 N·m
M815 N·m
M1015 – 20 N·m
HINWEIS — Hinweise zum Drehmoment
  • Die Plus- und Minus-Stromanschlusspole dieses Produkts haben die Größe M8; ziehen Sie sie mit einem Drehmoment von 15 N·m an
  • Die Drehmomentwerte gelten für Standardschrauben unter üblichen Montagebedingungen; passen Sie sie bei besonderen Bedingungen wie starker Vibration oder rauer Umgebung entsprechend an
  • Verwenden Sie einen kalibrierten Drehmomentschlüssel, um ein Über- oder Unteranziehen der Schrauben zu vermeiden
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Auspacken & Prüfung
4.2  Auspacken und Prüfung · 4.2.1 Teileliste
Prüfen Sie nach dem Auspacken Produkt und Zubehör anhand der folgenden Tabelle, um zu bestätigen, dass alle Teile vollständig und unbeschädigt sind.
Nr.TeilSpezifikation / MengeFoto
01Gobel PowerFable 18 Energiespeicherbatterie51,2 V 356 Ah, 1 StückEnergiespeicherbatterie
02Plus-Leistungskabel50 mm², 1 m, M8-Anschlusspole an beiden Enden, 1 StückPlus-Leistungskabel
03Minus-Leistungskabel50 mm², 1 m, M8-Anschlusspole an beiden Enden, 1 StückMinus-Leistungskabel
04Kommunikations-NetzwerkkabelRJ45 an beiden Enden, symmetrische Verdrahtung, 1 Stück (Parallelkabel oder Wechselrichter-Kommunikationskabel)Kommunikations-Netzwerkkabel
05RS232-USB-Kommunikationskabel1 Stück (Anschluss an die Host-Software des Computers)RS232-USB-Kommunikationskabel
06USB-Typ-C-Datenkabel1 Stück (Anschluss an ein Mobiltelefon)USB-Typ-C-Datenkabel
07Rack-Befestigungswinkel (links/rechts)1 linker und 1 rechter Winkel (Rack- und Wandbefestigung)Rack-Befestigungswinkel
08Wandbefestigungswinkel2 Stück (Wandbefestigung bei Bodenmontage)Wandbefestigungswinkel
09Dehnschraube2 StückDehnschraube
4.2.2  Ablauf der Auspackprüfung
Führen Sie nach Erhalt des Produkts die Auspackprüfung wie folgt durch:
  1. Nehmen Sie die Energiespeicherbatterie (01) aus ihrer Verpackung und prüfen Sie, ob Außenverpackung und Erscheinungsbild des Produkts unversehrt sind.
  2. Prüfen Sie Produkt und Zubehör anhand der obigen Teileliste auf fehlende oder beschädigte Teile.
  3. Schalten Sie über den ON/OFF-Schalter am Bedienfeld ein und prüfen Sie, ob Display und Anzeigen normale Werte anzeigen.
  4. Stellen Sie den Leistungsschalter auf Stellung ON und messen Sie mit einem Multimeter die Spannung zwischen dem Plus-Anschlusspol und dem Minus-Anschlusspol der Batterie; die normale Spannung sollte zwischen 40 V – 58 V liegen.
  5. Wenn alle Prüfungen in Ordnung sind, fahren Sie mit dem nächsten Installationsschritt fort.
VORSICHT
Wenn das Erscheinungsbild des Produkts beschädigt ist, Zubehör fehlt oder die Spannung nicht normgerecht ist, fahren Sie mit der Installation nicht fort; wenden Sie sich umgehend an den technischen Support von Gobel Power.
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Installationsschritte
HINWEIS — Hinweise zum Auspacken
  • Entfernen Sie die Transportverpackung nicht vorzeitig, bevor das Produkt am Installationsort eingetroffen ist; gehen Sie beim Auspacken behutsam vor, um das Gerät nicht zu verkratzen
  • Prüfen Sie vor dem Auspacken, ob die Außenverpackung beschädigt ist und ob der Stoßindikator ausgelöst wurde; ist Letzteres der Fall, können Transportschäden nicht ausgeschlossen werden
  • Reinigen Sie alle Teile vor der Installation; vermeiden Sie bei Transport und Lagerung Stöße und Kratzer, und treffen Sie Feuchtigkeits- und Rostschutzmaßnahmen
  • Das System sollte innerhalb von 6 Monaten nach Auslieferung installiert und in Betrieb genommen werden; eine lange Leerlagerung beschleunigt den Kapazitätsverlust der Batterie
4.3  Installationsverfahren
Dieses Produkt verfügt über eine 6U-Standard-Rackstruktur mit Transportrollen an der Unterseite und unterstützt drei Installationsarten: Rack-Montage, Stapelinstallation und Bodenmontage (optionale Wandbefestigung). Wählen Sie eine Methode entsprechend den Gegebenheiten vor Ort.
  1. Öffnen Sie den Leistungsschalter der Energiespeicherbatterie (01) und schalten Sie sie über den ON/OFF-Schalter aus.
  2. Wählen Sie entsprechend den Gegebenheiten vor Ort eine der folgenden Installationsmethoden.
4.3.1  Rack-Montage
  1. Montieren Sie die linken/rechten Rack-Befestigungswinkel (07) mit Schrauben an den Befestigungslöchern beidseitig an der Batterie und achten Sie auf die Ausrichtung des linken und rechten Winkels.
  2. Schieben Sie die Batterie mit mehreren Personen (oder mithilfe von Transportgeräten) in den vorgesehenen Einschub eines Standard-19-Zoll-Racks.
  3. Führen Sie Schrauben durch die Befestigungslöcher der linken und rechten Winkel, um die Batterie sicher an den vorderen und hinteren Rack-Ständern zu befestigen.
Rack-Befestigungswinkel
Rack-Befestigungswinkel (links/rechts)
VORSICHT — Tragfähigkeit des Racks
Das Rack muss das Gewicht der Batterie zuverlässig tragen können (eine einzelne Batterie wiegt 129,5 kg). Werden mehrere Batterien im selben Rack installiert, bemessen Sie die Tragfähigkeit von Rack und Geschossdecke nach dem Gesamtgewicht, und stellen Sie sicher, dass das Rack standsicher ist.
4.3.2  Stapelinstallation
  1. Stellen Sie die unterste Batterie auf einen ebenen, festen und waagerechten Boden.
  2. Stapeln Sie die übrigen Batterien einzeln auf die unterste Batterie; achten Sie auf senkrechte Ausrichtung und sicheren Stand.
VORSICHT — Stapelgrenze
Die maximale Anzahl gestapelter Einheiten darf 3 nicht überschreiten. Prüfen Sie nach dem Stapeln, ob jede Batterie standsicher ist und nicht wackelt; sichern Sie das Gerät bei Bedarf gemäß Abschnitt 4.3.3 „Bodenmontage“ an der Wand, um ein Umkippen zu verhindern.
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Bodenmontage · Wandbefestigung
4.3.3  Bodenmontage
  1. Bewegen Sie die Batterie mit den unteren Rollen an die vorgesehene Aufstellposition und arretieren Sie die Rollen, damit sie sich nicht bewegt.
  2. (Optional) Um die Batterie an der Wand zu befestigen, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Montieren Sie die linken/rechten Rack-Befestigungswinkel (07) an beiden Seiten der Batterie.
    2. Montieren Sie die Wandbefestigungswinkel (08) an den linken und rechten Winkeln.
    3. Markieren Sie mit dem Markierstift die Wand durch die Löcher im Wandbefestigungswinkel, bohren Sie an den markierten Positionen mit dem Elektrobohrer Löcher, stecken Sie die Dehnschrauben (09) in die gebohrten Löcher und ziehen Sie schließlich die Muttern mit einem Schraubenschlüssel an, um die Winkel an der Wand zu befestigen.
Installationsdiagramm Wandbefestigungswinkel
Installation des Wandbefestigungswinkels
Wandbefestigungswinkel
Wandbefestigungswinkel (08)
VORSICHT
Achten Sie beim Bewegen der Batterie auf die Ebenheit des Bodens und vermeiden Sie übermäßige Neigungswinkel. Die Batterie wiegt 129,5 kg; bewegen Sie sie unbedingt gefahrlos, um ein Umkippen und Verletzungen von Personen zu verhindern. Vergewissern Sie sich vor dem Bohren, dass sich in der Wand keine Wasser-, Strom- oder Gasleitungen befinden; verhindern Sie beim Bohren, dass Staub in die Batterie gelangt, und entfernen Sie die Bohrrückstände danach.
VORSICHT — Montagevorschriften
  • Die Installation muss strikt nach diesem Handbuch und den Planungsvorgaben erfolgen; eigenmächtige Änderungen von Installationsschritten oder technischen Parametern sind unzulässig
  • Halten Sie bei Installation und Verdrahtung alle Schalter in Stellung OFF; Arbeiten an spannungsführenden Geräten sind strikt untersagt
  • Alle Schrauben und Befestigungselemente müssen fest angezogen sein; verhindern Sie beim Bohren, dass Staub in die Batterie gelangt, meiden Sie Leitungen in Wänden oder im Erdreich und entfernen Sie die Bohrrückstände danach
4.4  Prüfung nach der Installation
Bestätigen Sie nach Abschluss der Installation, dass die folgenden Punkte in Ordnung sind:
  • Das Batteriegehäuse ist unversehrt, ohne Verformungen, Dellen oder Kratzer
  • Das Gerät steht sicher: Bei Rack-Montage sind die Schrauben der linken/rechten Winkel angezogen; bei Stapelinstallation sind alle Einheiten ausgerichtet und standsicher; bei Bodenmontage sind die Rollen arretiert (und bei Wandbefestigung sind die Wandbefestigungswinkel sicher montiert)
  • Die umliegenden Durchgänge sind frei und ohne brennbare oder explosive Materialien
  • Warnhinweise und Typenschild sind vollständig und gut lesbar
  • Die Brandschutzausrüstung vor Ort ist vorhanden und vorschriftsgemäß
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Elektrische Sicherheit · Vorbereitung
05ELEKTRISCHER ANSCHLUSS Vor der Verdrahtung sicherstellen, dass der Wechselrichter aus- und abgeklemmt ist
5.1  Sicherheitshinweise
WARNUNG — Verdrahtungsanforderungen
Dieses Produkt unterstützt ausschließlich Parallelschaltung; Reihenschaltung ist strengstens untersagt. Es können maximal 63 Einheiten parallelgeschaltet werden. Eine Reihenschaltung kann Geräteschäden oder Sicherheitsrisiken verursachen.
WARNUNG — Elektrische Sicherheitsvorkehrungen
  • Anschlusspole können nach dem Abschalten der Batterie noch Restspannung führen. Warten Sie vor der Verdrahtung mindestens 10 Minuten und prüfen Sie mit einem Multimeter, dass keine Spannung anliegt
  • Schließen Sie die Batterie niemals direkt an das AC-Netz oder an DC-Leitungen von PV-Anlagen (Photovoltaik) an; die Batterie darf nur an passende leistungselektronische Geräte wie einen Wechselrichter angeschlossen werden
  • Verwenden Sie keine defekte, leistungselektronische Ausrüstung (z. B. einen Wechselrichter) und keine, die nicht zur Batterie passt; prüfen Sie vor dem Anschluss, dass die Batteriesystemparameter vollständig mit dem angeschlossenen Gerät kompatibel sind
  • Führen Sie keine elektrischen Anschlussarbeiten bei Sandstürmen oder bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 95 % durch
  • Die Verdrahtung muss von qualifiziertem Personal mit Elektrofachwissen unter Beachtung der in Kapitel 2 geforderten Schutzausrüstung durchgeführt werden
5.2  Anschlussvorbereitung · 5.2.1 Kabelvorbereitung
Vergewissern Sie sich vor dem Anschluss, dass die folgenden Kabel und Teile bereitliegen:
  • Plus-Leistungskabel (02): 50 mm², 1 m, M8-Anschlusspole an beiden Enden
  • Minus-Leistungskabel (03): 50 mm², 1 m, M8-Anschlusspole an beiden Enden
  • Kommunikations-Netzwerkkabel (04): RJ45 an beiden Enden, symmetrisch verdrahtet; kann als paralleles Kommunikationskabel oder Wechselrichter-Kommunikationskabel verwendet werden
  • RS232-USB-Kommunikationskabel (05): zum Anschluss eines Windows-PC für Überwachung per Host-Software und Protokollkonfiguration
  • USB-Typ-C-Datenkabel (06): zum Anschluss eines Mobiltelefons für die Konfiguration über die Gobel Console APP
Vergewissern Sie sich außerdem, dass der Wechselrichter und weitere Geräte montiert sind, und schalten Sie den Wechselrichter aus und spannungsfrei. Beachten Sie zusätzlich die Abschnitte zum Batterieanschluss im Handbuch des Wechselrichters.
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DIP-Einstellungen · Kabelanschluss
5.2.2  DIP-Schalter-Einstellungen der Batterie
Wenn nur eine Batterie vorhanden ist, ist sie der Host; stellen Sie ihre DIP-Schalter auf ON, OFF, OFF, OFF, OFF, OFF. Werden mehrere Batterien parallel geschaltet, wählen Sie eine als Host und die übrigen als Slaves; die DIP-Schalter-Einstellungen für jede Adresse entnehmen Sie Anhang IV „Tabelle der DIP-Schaltereinstellungen“ (S. 21). Alternativ können alle DIP-Schalter aller Batterien auf OFF gestellt werden, sodass das System die Adressen automatisch zuweist (Auto-Dial) und keine manuelle Konfiguration der einzelnen Geräte nötig ist.
5.3  Kabelanschluss
5.3.1  Erdungsanschluss
  • Verbinden Sie den Erdungsanschlusspol der Batterie mit einem Erdungskabel zuverlässig mit Erde. Der Erdungswiderstand muss kleiner als 1 Ω sein. Befolgen Sie für die Erdungsart die örtlichen Elektrovorschriften und die Anforderungen des Wechselrichters
  • Stellen Sie sicher, dass am Standort des Systems eine Überspannungsschutzeinrichtung installiert ist
5.3.2  Leistungskabelanschluss
Verbinden Sie ein Ende des positiven Leistungskabels (02) mit dem positiven Anschlusspol der Batterie (M8, einer der beiden freien Anschlusspole des Paares) und das andere Ende mit dem positiven Batterieeingang des Wechselrichters. Verbinden Sie ein Ende des negativen Leistungskabels (03) mit dem negativen Anschlusspol der Batterie (M8, einer der beiden freien Anschlusspole des Paares) und das andere Ende mit dem negativen Batterieeingang des Wechselrichters. Ziehen Sie die Anschlussschrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment an (siehe Abschnitt 4.1.2): 15 N·m für M8.
VORSICHT
Achten Sie darauf, dass positiver und negativer Anschlusspol korrekt zugeordnet sind; falsche Polarität verursacht schwere Geräteschäden.
HINWEIS · Kabelverlegung: Ziehen oder verspannen Sie die Kabel nicht. Lassen Sie ausreichend Biegespielraum für die Kabel und verwenden Sie geeignete Befestigungsmittel, um die mechanische Beanspruchung der Kabel zu verringern.
5.3.3  Kommunikationskabelanschluss
Verbinden Sie ein Ende des Kommunikations-Netzwerkkabels (04) mit dem RS485A/CAN-Anschluss der Host-Batterie und das andere Ende mit der BMS-Kommunikationsschnittstelle des Wechselrichters (ob das RS485- oder das CAN-Protokoll verwendet wird, ergibt sich aus dem Handbuch des Wechselrichters und muss mit den Protokolleinstellungen der Batterie übereinstimmen). Zur Kommunikationsverdrahtung bei mehreren parallel geschalteten Batterien siehe Abschnitt 5.4 „Parallelschaltung mehrerer Batteriepakete“.
VORSICHT
Prüfen Sie, ob die Pin-Belegung der BMS-Kommunikationsschnittstelle des Wechselrichters mit der des RS485A/CAN-Anschlusses der Batterie übereinstimmt. Das mit diesem Produkt gelieferte Kommunikations-Netzwerkkabel ist an beiden Enden symmetrisch verdrahtet. Weichen die Pin-Belegungen von Wechselrichter und Batterie ab, müssen Sie ein Kommunikationskabel mit passender Adernfolge selbst anfertigen (mit einer RJ45-Crimpzange) oder beim Hersteller des Wechselrichters ein Adapterkabel kaufen (z. B. für Victron-Wechselrichter).
HINWEIS: Die Pin-Belegung jeder Kommunikationsschnittstelle finden Sie in Anhang III „Pin-Definitionen der Produktkommunikation“ (S. 19).
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Parallelschaltung
5.4  Parallelschaltung mehrerer Batteriepakete
VORSICHT
Schließen Sie niemals Batterien unterschiedlicher Modelle oder Spezifikationen parallel an. Dieses Produkt unterstützt maximal 63 Geräte in Parallelschaltung. Verlegen Sie beim Anschluss mehrerer Batterien die Kabel entlang der vorgesehenen Wege; ändern Sie das Verdrahtungslayout nicht willkürlich.
5.4.1  Paralleler Leistungskabelanschluss
Werden mehrere Batterien parallel betrieben, müssen sie zunächst parallel geschaltet und dann an den Wechselrichter angeschlossen werden. Jede Batterie besitzt ein Paar positiver und ein Paar negativer Anschlusspole (M8); jeder Anschlusspol trägt maximal 200 A, und der maximale Dauerstrom einer einzelnen Batterie beträgt 170 A. Es gelten zwei Fälle:
  • Fall 1: Liegt der Eingangs-/Ausgangsstrom des Wechselrichters unter 200 A, verbinden Sie die positiven und negativen Anschlusspole benachbarter Batterien mit Leistungskabeln miteinander und schließen Sie anschließend die Batterien an den beiden Enden an den Wechselrichter an.
  • Fall 2: Liegt der Eingangs-/Ausgangsstrom des Wechselrichters über 200 A, verbinden Sie die positiven und negativen Anschlusspole jeder Batterie mit Sammelschienen und schließen Sie die Sammelschienen anschließend an den Wechselrichter an.
HINWEIS: Anschlussschemata finden Sie in Anhang V „Batterie-Wechselrichter-Anschlussdiagramme“ (S. 22).
5.4.2  Paralleler Kommunikationsanschluss
Bei mehreren parallel geschalteten Batterien verketten Sie die RS485B- und RS485C-Anschlüsse der Batterien mit Parallelkommunikationskabeln in Kettentopologie: Verbinden Sie RS485B der ersten Batterie mit RS485C der zweiten Batterie, RS485B der zweiten Batterie mit RS485C der dritten Batterie usw.
HINWEIS: Verdrahten Sie die Parallelkommunikationskabel erst nach Abschluss der DIP-Schalter-Einstellungen für Host und Slaves (Anhang IV, S. 21); alternativ können alle DIP-Schalter aller Batterien auf OFF gestellt werden, sodass das System die Adressen automatisch zuweist (Auto-Dial).
WARNUNG — Gemischter Betrieb mit 4-Pin-DIP-Schalter-Versionen
Wird dieses Produkt (6-Pin-DIP-Schalter) parallel mit Produkten mit 4-Pin-DIP-Schaltern betrieben:
  • Automatische Adresszuweisung (Auto-Dial) ist nicht zulässig; alle Produkte mit 6-Pin-DIP-Schaltern müssen manuell eingestellt werden
  • Der Host muss ein Produkt mit 6-Pin-DIP-Schaltern sein
  • Slaves mit den Adressen 2 bis 15 dürfen Produkte mit 4-Pin- oder 6-Pin-DIP-Schaltern sein
  • Slaves ab Adresse 16 müssen Produkte mit 6-Pin-DIP-Schaltern sein
5.5  Prüfung nach dem Anschluss
Prüfen Sie nach dem Anschluss aller Kabel jeden Punkt der Reihe nach:
  • Prüfen Sie nach jedem abgeschlossenen Anschluss, ob er korrekt und fest sitzt, ohne Lockerheit oder schlechten Kontakt; alle Schrauben, Bolzen und sonstigen Befestigungselemente sind vollständig angezogen
  • Positive und negative Leistungskabel haben die richtige Polung, und die Anschlusspole sitzen sicher und zuverlässig
  • Achten Sie darauf, dass Anschlusspole freiliegende Drähte oder Metallgegenstände nicht berühren; benachbarte spannungsführende Teile sollten abgedeckt sein
  • Entfernen Sie Fremdkörper rund um das Gerät, insbesondere Metallspäne, um Kurzschlüsse zu vermeiden
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Betrieb · Einschalten
06BETRIEB Vorabprüfungen · Protokoll · Einschalten
6.1  Prüfungen vor dem Einschalten
VORSICHT — Vor dem Einschalten
  • Alle Punkte des Abschnitts 5.5 „Prüfung nach dem Anschluss“ wurden als korrekt bestätigt
  • Der Arbeitsbereich ist geräumt; unbefugte Personen und Tiere sind vom Gerät ferngehalten
6.2  Einstellung des Wechselrichter-Kommunikationsprotokolls
Bei mehreren parallel geschalteten Batterien muss nur das Kommunikationsprotokoll der Host-Batterie eingestellt werden; für die Slaves ist keine Konfiguration nötig. Verwenden Sie eine der folgenden drei Methoden:
  1. Am Display einstellen: Öffnen Sie über Display und Tasten der Host-Batterie das Einstellungsmenü und wählen Sie das passende Kommunikationsprotokoll.
  2. Über die PC-Host-Software einstellen: Verbinden Sie einen Windows-PC über das RS232-USB-Kommunikationskabel (05) mit der Host-Batterie und wählen Sie in der Host-Software das passende Protokoll.
    Zur ausführlichen Bedienung der Host-Software siehe das „PCBMS-Software-Benutzerhandbuch“ in den Referenzdokumenten (S. 22).
  3. Über die Mobil-App einstellen: Verbinden Sie ein Mobiltelefon über das USB-Typ-C-Datenkabel (06) mit der Host-Batterie und wählen Sie in der Gobel Console APP das passende Protokoll.
HINWEIS · WiFi-Konfiguration: Zur WiFi-Konfiguration der Batterie und zum Zugriff auf die Online-Überwachungsplattform siehe das „WiFi-Benutzerhandbuch“.
HINWEIS · Wechselrichter-Kompatibilität: Prüfen Sie vor dem Einstellen des Protokolls, dass Marke und Modell des Wechselrichters kompatibel sind; siehe „Wechselrichter-Kompatibilitätsliste“ (Referenzdokumente, S. 22).
6.3  Einschalten
Einschalten in folgender Reihenfolge: BMS einschalten (ON/OFF-Schalter) → Warten → Leistungsschalter EIN → Wechselrichter einschalten.
  1. Prüfen Sie die Strom- und Kommunikationsanschlüsse, um sicherzustellen, dass alle Kabel fest verbunden sind und keinen Lockersitz haben.
  2. Drücken Sie den ON/OFF-Schalter an allen Batterien (BMS EIN) und warten Sie, bis die Selbstprüfung abgeschlossen ist und das Display einen normalen Status ohne Alarme anzeigt.
  3. Schalten Sie den Leistungsschalter aller Batterien in die Stellung ON.
  4. Schalten Sie den Netzschalter des Wechselrichters ein.
  5. Stellen Sie im Wechselrichter den Batterietyp auf Lithiumbatterie ein.
  6. Prüfen Sie die im Wechselrichter angezeigten Batteriedaten (Spannung, SOC, Temperatur), um zu bestätigen, dass sie korrekt aus dem Batterie-BMS gelesen wurden.
  7. Liest der Wechselrichter die Daten korrekt, ist die Installation abgeschlossen und ein Lade-/Entladetest kann durchgeführt werden.
WARNUNG — Einschaltreihenfolge
Schalten Sie den Wechselrichter nicht vor oder zusammen mit dem Leistungsschalter ein und schließen Sie den Leistungsschalter nicht ohne den Warteschritt; andernfalls kann ein hoher Einschaltstrom auftreten, der Geräteschäden verursacht oder die Schutzeinrichtung auslöst.
TIPP: Liest der Wechselrichter nach dem Einschalten keine Batteriedaten, prüfen Sie Kommunikationskabel und Protokolleinstellung; weitere Lösungen finden Sie in Anhang I (S. 18).
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Ausschalten · Überwachung
6.4  Ausschalten
Ausschalten in folgender Reihenfolge: Wechselrichter AUS → Warten → Leistungsschalter AUS → BMS ausschalten (ON/OFF-Schalter).
  1. Fahren Sie den Wechselrichter und seine Lasten herunter und warten Sie, bis der Wechselrichter seine Arbeit vollständig beendet hat.
  2. Schalten Sie den Leistungsschalter aller Batterien in die Stellung OFF.
  3. Drücken Sie den ON/OFF-Schalter, um das BMS jeder Batterie auszuschalten.
VORSICHT
Anschlusspole können nach dem Ausschalten noch Restspannung führen; berühren Sie die Anschlusspole nicht sofort. Befolgen Sie vor Wartungsarbeiten den Abschnitt 8.1 „Sicherheitsvorkehrungen für die Wartung“.
07PRODUKTÜBERWACHUNG Bedienfeldanzeigen · Host-Software · Fernzugriff
7.1  Statusanzeigen des Bedienfelds
Der Betriebsstatus der Batterie lässt sich über die Bedienfeldanzeigen und das Display ablesen:
KomponenteBeschreibung
Schalteranzeige (ON/OFF)Zeigt den Schalterstatus der Batterie an
Betriebsanzeige (RUN)Zeigt den Betriebsstatus der Batterie an
Alarmanzeige (ALM)Leuchtet, wenn die Batterie einen Fehler oder Alarm aufweist
SOC-AnzeigenZeigen den Ladezustand der Batterie an
Display und TastenZeigen Statusinformationen der Batterie; Parameter lassen sich am Bildschirm ablesen und einstellen
Leuchtet die Anzeige ALM, klären Sie umgehend die Fehlerursache ab. Lässt sich der Fehler nicht beheben, wenden Sie sich an den technischen Support von Gobel Power. Lösungen für häufige Fehler finden Sie in Anhang I (S. 18).
7.2  Host-Software und Fernüberwachung
Dieses Produkt unterstützt mehrere Überwachungsmethoden:
  1. Überwachung per PC-Host-Software: Verbinden Sie einen Windows-PC über das RS232-USB-Kommunikationskabel (05) mit der Batterie und führen Sie die Batterie-Host-Software auf dem PC aus, um Betriebsdaten wie Batteriespannung, Strom, Temperatur und SOC anzuzeigen.
  2. Überwachung per Mobil-App: Verbinden Sie ein Mobiltelefon über das USB-Typ-C-Datenkabel (06) mit der Batterie, sehen Sie den Batteriestatus über die Gobel Console APP ein und führen Sie Konfiguration und Upgrades per Fingertipp durch.
  3. WiFi-Fernüberwachung: Nachdem die eingebaute WiFi-Schnittstelle der Batterie sich mit dem Netz verbunden hat, ist sie mit der Online-Überwachungsplattform Gobel VRM kompatibel und unterstützt die Einbindung in Plattformen wie Home Assistant und ioBroker zur Fernüberwachung. Zur WiFi-Konfiguration siehe das „WiFi-Benutzerhandbuch“.
HINWEIS: Zur ausführlichen Bedienung der Host-Software siehe das „PCBMS-Software-Benutzerhandbuch“ in den Referenzdokumenten (S. 22).
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Wartung & Lagerung
08WARTUNG & LAGERUNG Vor der Wartung vollständig abschalten
8.1  Sicherheitsvorkehrungen für die Wartung
  • Vor der Wartung muss die Batterie vollständig spannungsfrei geschaltet sein (Netz- und Batterieseite trennen), nach dem Prinzip „spannungsfrei schalten → unbeabsichtigtes Wiedereinschalten verhindern → Spannungslosigkeit feststellen → erden und Kurzschlussschutz herstellen → benachbarte spannungsführende Teile abdecken“
  • Hängen Sie ein Warnschild „Nicht einschalten“ an die Schalterstellung, um ein unbeabsichtigtes Wiedereinschalten zu verhindern
  • Trennen Sie alle Anschlusspole und Leitungsverbinder und stecken Sie Schutzkappen auf; verwenden Sie isolierte Werkzeuge und tragen Sie keinen Schmuck, keine Uhren oder Metallaccessoires
8.2  Anforderungen an die routinemäßige Wartung
  • Verwenden Sie beim Austausch von Teilen stets Ersatzteile desselben Typs und derselben Spezifikation
  • Keine Farbe auf Batterieteile sprühen und die Batterie nicht mit Lösungsmitteln reinigen
  • Stellen Sie eine Störung fest, wenden Sie sich innerhalb von 24 Stunden an den Lieferanten
  • Halten Sie den SOC im täglichen Betrieb über 5 % und laden Sie innerhalb von 48 Stunden nach vollständiger Entladung nach, um Tiefentladung zu vermeiden
8.3  Anforderungen nach der Wartung
  • Räumen Sie nach der Wartung alle Werkzeuge und Materialien weg und vergewissern Sie sich, dass keine metallischen Fremdkörper in oder auf der Batterie zurückbleiben
  • Vergewissern Sie sich vor der Wiederinbetriebnahme, dass Schutzkappen der Anschlusspole, Abdeckungen usw. alle wieder an ihrem Platz sind
8.4  Langzeitlagerung
Wird die Batterie längere Zeit nicht verwendet, lagern und pflegen Sie sie wie folgt:
  • Laden Sie die Batterie vollständig auf und schalten Sie dann den Leistungsschalter und den ON/OFF-Schalter aus (BMS aus)
  • Prüfen Sie die Batteriespannung mindestens alle 3 Monate. Liegt die Spannung unter 51 V, laden Sie umgehend nach
  • Lagern Sie die Batterie trocken, sauber und gut belüftet, fern von direktem Sonnenlicht, Regen, Hitzequellen, offenem Feuer sowie brennbaren oder explosiven Materialien
  • Während der Lagerung sollte die Batterie vollständig von externen Geräten getrennt sein und alle Anzeigen sollten aus sein
  • Der Lagerboden sollte eben und fest sein; geeignete Brandschutzeinrichtungen (z. B. Pulverlöscher, Löschsand) bereitstellen
  • Behandeln Sie die Batterie bei Transport und Lagerung vorsichtig; Fallenlassen, Aufprall, Umkippen, Seitenlagerung und Schrägstellen sind verboten
GEFAHR
Batterieschäden durch versäumtes rechtzeitiges Nachladen sind nicht von der Garantie gedeckt. Langzeitlagerung ohne Nachladen entlädt die Batterie zutiefst (Tiefentladung) und verursacht unwiderruflichen Kapazitätsverlust oder macht die Batterie sogar unbrauchbar.
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Technische Daten
09TECHNISCHE DATEN 9.1 · Technische Daten
9.1  Technische Daten
PositionParameter
ProduktnameGobel PowerFable 18 (PCBMS-Version)
ProduktmodellGP-SR1-18K-PC200B
MarkeGobel Power
Produkttyp51,2 V 356 Ah LiFePO₄ Niederspannungs-Energiespeicherbatterie
Hauptparameter
ZelltypLiFePO₄ (Lithiumeisenphosphat)
Nennkapazität356 Ah [1]
ParallelbetriebBis zu 63 Einheiten parallel [2]; Reihenschaltung streng verboten
Nennspannung51,2 V
Arbeitsspannung44,8 V – 57,6 V
Nennenergieca. 18,23 kWh
Nutzenergie18,23 kWh [1]
Maximale Ausgangsleistung8,7 kW
Ladestrom [3]Max. kontinuierlich 170 A; Spitze 200 A (25 Sekunden)
Entladestrom [3]Max. kontinuierlich 170 A; Spitze 200 A (25 Sekunden)
Aktives BalancingJa
Weitere Parameter
Maximale Entladetiefe100 % DOD
Abmessungen (B×H×T)482,6 × 241,3 × 773 mm
Gewicht129,5 kg
AnzeigeDisplay (SOC, Alarm, Gesamtspannung, Strom, Wechselrichterprotokoll)
SchutzartIP21
BetriebstemperaturLaden: 0 °C – 55 °C; Entladen: -25 °C – 55 °C
Lagertemperatur0 °C – 35 °C
Relative Luftfeuchtigkeit≤ 95 % RH (nicht kondensierend)
Höhe ü. M. M.≤ 3000 m
Zyklenlebensdauer≥ 8000 Zyklen (25 °C ± 2 °C, 70 % EOL)
Elektrischer IsolationsschutzIntegrierter Leistungsschalter
InstallationRack-Montage / Stapelinstallation (≤ 3 Ebenen) / Bodenmontage (optionale Wandbefestigung), mit Transportrollen an der Unterseite
KommunikationsschnittstellenRS485A/CAN (Wechselrichter), RS485B/RS485C (Parallelbetrieb), RS232 (PC/Mobiltelefon), WiFi (Online-Überwachung), Trockenkontakt (DRY)
Energiedurchsatz56,7 MWh [4]
[1] Testbedingungen: 25 °C ± 2 °C, Lebensdauerbeginn (BOL), 0,5 C Laden / 0,5 C Entladen, 100 % DOD.
[2] Batteriemodule vernetzen sich nach dem Einschalten automatisch; keine DIP-Schalter erforderlich.
[3] Der Strom wird von Temperatur und SOC beeinflusst.
[4] Der Energiedurchsatz bezeichnet die über die gesamte Lebensdauer der Batterie kumulierte Lade- und Entladeenergie.
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Maße · Fehlerbehebung · Notfall
10ANHANG 9.2 Produktmaße · Anhänge I–II
9.2  Produktmaße (Zeichnung)
Gobel PowerFable 18 Produktmaße
GP-SR1-18K-PC200B Produktmaße (Einheit: mm)
Anhang I  Häufige Störungen und Fehlerbehebung
SymptomMögliche UrsacheAbhilfe
Wechselrichter kann Batteriedaten nicht lesenLose oder offene Verbindung des Kommunikationskabels; nicht übereinstimmende Pin-Definitionen an beiden Enden; falsche Einstellungen des KommunikationsprotokollsAnschlüsse des Kommunikationskabels prüfen; Pin-Definitionen an beiden Enden überprüfen (Anhang III, S. 19); Kommunikationsprotokoll neu konfigurieren (Abschnitt 6.2)
Klemmenspannung beim Auspacken abnormal (unter 40 V oder über 58 V)Ladezustand zu niedrig oder ProduktanomalieInstallation oder Nutzung nicht fortsetzen; technischen Support von Gobel Power kontaktieren
Alarmanzeige (ALM) leuchtetBatteriefehler oder AlarmNutzung einstellen und Ursache ermitteln; bei Bedarf technischen Support von Gobel Power kontaktieren
Batteriegehäuse verformt, auslaufend oder ungewöhnlich heißInterne BatterieanomalieNutzung sofort einstellen und technischen Support kontaktieren; Handhabung siehe Anhang II
WiFi oder mobile App kann keine Verbindung zur Batterie herstellenWiFi nicht konfiguriert oder falsch konfiguriertWie im „WiFi-Benutzerhandbuch“ beschrieben neu konfigurieren
Spannung unter 51 V nach längerer LagerungSelbstentladung während der LagerungVor der Wiederinbetriebnahme umgehend nachladen (Abschnitt 8.4)
Anhang II  Notfallmaßnahmen
GEFAHR
Stellen Sie bei Notfällen wie Stromschlag, Brand oder Elektrolytaustritt zunächst Ihre persönliche Sicherheit sicher, evakuieren Sie das Personal umgehend und rufen Sie die entsprechenden Notrufnummern an. Beschädigte Geräte dürfen ohne fachgerechte Inspektion und qualifizierte Prüfung nicht betrieben werden.
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Notfall · Pin-Definitionen
Anhang II  Notfallmaßnahmen (Fortsetzung)
Stromschlag
  • Schalten Sie die Stromversorgung sofort ab, sofern Ihre eigene Sicherheit gewährleistet ist
  • Trennen Sie die betroffene Person mit einem isolierten Gegenstand von der Stromquelle, leisten Sie Erste Hilfe einschließlich Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) und rufen Sie sofort den Notruf an
  • Sichern Sie den Unfallort für Untersuchung und Beweissicherung
  • Nach dem Unfall muss das System von Fachkräften geprüft und erst nach bestandener Prüfung wieder in Betrieb genommen werden
Brand- oder Explosionsgefahr
  • Räumen Sie den Bereich sofort und rufen Sie die Feuerwehr; halten Sie sich vom Brandrauch fern. Zur Brandbekämpfung nur Pulverlöscher verwenden; Flüssiglöscher sind streng verboten
  • Trennen Sie die vorgelagerte Stromversorgung, sofern Ihre eigene Sicherheit gewährleistet ist, und tragen Sie Atemschutz
  • Sperren Sie den Unfallbereich ab, wo dies sicher möglich ist, und verhindern Sie das Eintreten unbefugter Personen; die Nachbereitung muss durch Fachkräfte erfolgen
Elektrolytaustritt und chemische Gefahren
  • Bei Elektrolytaustritt evakuieren Sie das Personal sofort und benachrichtigen Sie die zuständigen Personen; das ausgetretene Material muss von Fachkräften sicher aufgenommen und entsorgt werden
  • Brennende oder beschädigte Batterien können giftige Gase freisetzen; begeben Sie sich sofort in einen sicheren Bereich. Suchen Sie bei Exposition oder Verletzung sofort ärztliche Hilfe auf
  • Tragen Sie beim Umgang mit ausgetretenem Material Atemschutz, Schutzkleidung und weitere Schutzausrüstung
Mechanische Verletzungsgefahr
  • Wenn das Gerät umkippt, die Batterie fällt oder sich Teile lösen, schalten Sie sofort die Stromversorgung ab und stoppen Sie das System
  • Bei Verletzungen leisten Sie Erste Hilfe wie Blutstillung und Verbinden und rufen Sie sofort den Notruf an
  • Achten Sie auf Anomalien wie Geruch, Beschädigung, Rauchentwicklung oder Brand, evakuieren Sie sofort und lösen Sie Alarm aus; die betroffene Batterie gehört von Fachkräften in ein offenes, sicheres Gebiet, dort mindestens 1 Stunde ungestört liegen lassen und die Temperatur überwachen
Anhang III  Pin-Definitionen der Produktkommunikation
RS485A-Port
Pin-Definitionen des RS485A-Ports
PinDefinition
1B
2A
3GND
4NC
5NC
6GND
7A
8B
CAN-Port
Pin-Definitionen des CAN-Ports
PinDefinition
1NC
2GND
3NC
4CAN-H
5CAN-L
6NC
7NC
8NC
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Notfall (Fortsetzung) · Pin-Definitionen
Anhang II  Notfallmaßnahmen (Fortsetzung)
Naturkatastrophen
  • Bei Erdbeben, Taifunen, Überschwemmungen oder Waldbränden sofort die Stromversorgung abschalten und das System stoppen
  • Bei Überflutung oder Eintauchen das System nicht anfassen und den durchtränkten Bereich meiden; überflutete Batterien dürfen nicht wiederverwendet werden — zur Verschrottung an einen professionellen Recyclingbetrieb wenden
  • Bei sich näherndem Waldbrand kann eine Brandschneise um das System angelegt werden; Löschausrüstung (Feuerlöscher, Löschsand) bereitstellen
  • Nach der Katastrophe müssen Fachkräfte Tragstruktur, elektrische Anschlüsse und andere Komponenten prüfen; Wiederverwendung erst nach Reparatur oder Austausch und bestandener Prüfung
Anhang III  Pin-Definitionen der Produktkommunikation (Fortsetzung)
RS232-Port
Pin-Definitionen des RS232-Ports
PinDefinition
1NC
2NC
3TXD
4RXD
5GND
6NC
RS485B-/RS485C-Ports
Pin-Definitionen der Ports RS485B und RS485C
PinDefinition
1B
2A
3GND
4NC
5NC
6GND
7A
8B
Anhang IV  Tabelle der DIP-Schaltereinstellungen
Der Adressbereich der DIP-Schalter (ADS) beträgt 0 – 63: Adresse 0 (alle OFF) ist der Modus der automatischen Adresszuweisung (Auto-Dial), Adresse 1 ist der Host, Adressen 2 – 63 sind Slaves. Die vollständige Einstelltabelle finden Sie auf der nächsten Seite.
6-Bit-DIP-Schalter der Batterie
6-Bit-DIP-Schalter (ADS) am Panel — #1 – #6, ON oben
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Tabelle der DIP-Schaltereinstellungen
Anhang IV  Tabelle der DIP-Schaltereinstellungen (Fortsetzung)
Adresse 0 – 31 · 1–15 = 4-Bit-DIP
Adresse#1#2#3#4#5#6Beschreibung
0OFFOFFOFFOFFOFFOFFAutomatische Adresszuweisung
1ONOFFOFFOFFOFFOFFHost
2OFFONOFFOFFOFFOFFSlave
3ONONOFFOFFOFFOFFSlave
4OFFOFFONOFFOFFOFFSlave
5ONOFFONOFFOFFOFFSlave
6OFFONONOFFOFFOFFSlave
7ONONONOFFOFFOFFSlave
8OFFOFFOFFONOFFOFFSlave
9ONOFFOFFONOFFOFFSlave
10OFFONOFFONOFFOFFSlave
11ONONOFFONOFFOFFSlave
12OFFOFFONONOFFOFFSlave
13ONOFFONONOFFOFFSlave
14OFFONONONOFFOFFSlave
15ONONONONOFFOFFSlave
16OFFOFFOFFOFFONOFFSlave
17ONOFFOFFOFFONOFFSlave
18OFFONOFFOFFONOFFSlave
19ONONOFFOFFONOFFSlave
20OFFOFFONOFFONOFFSlave
21ONOFFONOFFONOFFSlave
22OFFONONOFFONOFFSlave
23ONONONOFFONOFFSlave
24OFFOFFOFFONONOFFSlave
25ONOFFOFFONONOFFSlave
26OFFONOFFONONOFFSlave
27ONONOFFONONOFFSlave
28OFFOFFONONONOFFSlave
29ONOFFONONONOFFSlave
30OFFONONONONOFFSlave
31ONONONONONOFFSlave
Adresse 32 – 63 · nur 6-Bit
Adresse#1#2#3#4#5#6Beschreibung
32OFFOFFOFFOFFOFFONSlave
33ONOFFOFFOFFOFFONSlave
34OFFONOFFOFFOFFONSlave
35ONONOFFOFFOFFONSlave
36OFFOFFONOFFOFFONSlave
37ONOFFONOFFOFFONSlave
38OFFONONOFFOFFONSlave
39ONONONOFFOFFONSlave
40OFFOFFOFFONOFFONSlave
41ONOFFOFFONOFFONSlave
42OFFONOFFONOFFONSlave
43ONONOFFONOFFONSlave
44OFFOFFONONOFFONSlave
45ONOFFONONOFFONSlave
46OFFONONONOFFONSlave
47ONONONONOFFONSlave
48OFFOFFOFFOFFONONSlave
49ONOFFOFFOFFONONSlave
50OFFONOFFOFFONONSlave
51ONONOFFOFFONONSlave
52OFFOFFONOFFONONSlave
53ONOFFONOFFONONSlave
54OFFONONOFFONONSlave
55ONONONOFFONONSlave
56OFFOFFOFFONONONSlave
57ONOFFOFFONONONSlave
58OFFONOFFONONONSlave
59ONONOFFONONONSlave
60OFFOFFONONONONSlave
61ONOFFONONONONSlave
62OFFONONONONONSlave
63ONONONONONONSlave
Schattierte Zeilen (Adressen 1–15) – gelten auch für die 4-Bit-DIP-Version: Diese Adressen werden nur über #1–#4 eingestellt, #5–#6 bleiben OFF. Hat Ihre Batterie nur 4 DIP-Schalter (frühere Version), folgen Sie den Spalten #1–#4 der schattierten Zeilen; #5–#6 existieren dort nicht. Adresse 0 (alle OFF) ist der Modus der automatischen Adresszuweisung und gilt nur für die 6-Bit-Version. Zum Mischen von 6-Bit- und 4-Bit-Versionen in einem Parallelsystem siehe die WARNUNG in §5.4.
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Installationshandbuch
Diagramme · Referenz · Kontakt
Anhang V  Batterie-Wechselrichter-Anschlussdiagramme
Anschlussdiagramm Einzelbatterie an Wechselrichter
Anschluss Einzelbatterie an Wechselrichter
HINWEIS: Durchgezogene Linien stellen die positiven und negativen Leistungskabel dar; gestrichelte Linien stellen das Kommunikationskabel dar.
Anschlussdiagramm Mehrfachbatterien an Wechselrichter
Anschluss Mehrfachbatterien an Wechselrichter
HINWEIS: Durchgezogene Linien stellen die positiven Leistungskabel, die negativen Leistungskabel und die Sammelschiene dar; gestrichelte Linien stellen die Wechselrichter-Kommunikationskabel dar; strichpunktierte Linien (-.-.-) stellen die Parallel-Kommunikationskabel zwischen den Batterien dar.
Referenzdokumente
Zusätzlich zu diesem Handbuch beachten Sie bei Bedarf die folgenden Begleitdokumente:
DokumentnameBeschreibung
WiFi-BenutzerhandbuchWiFi-Konfiguration der Batterie und Anbindung an Online-Überwachungsplattformen wie Gobel VRM, Home Assistant und ioBroker
PCBMS-Software-BenutzerhandbuchInstallation und ausführliche Bedienungsanleitung der PC-Host-Software
Gobel Console APP-BenutzerhandbuchVerbindung, Konfiguration per Fingertipp und Upgrade-Vorgänge der mobilen APP
Wechselrichter-KompatibilitätslisteListe geprüfter, kompatibler Wechselrichter-Marken und -Modelle
KONTAKT
Wenn Sie einen Fehler nicht beheben können oder technischen Support benötigen, wenden Sie sich an Gobel Power:
www.gobelpower.com [email protected]